Mythen

Mythen

ja, sogar recht einfach. Wasserstoffperoxid ist in höheren Konzentrationen ab 35% extrem reaktiv. In Verbindung mit 2 anderen sehr gängigen Stoffen kann so ohne grossen Aufwand ein "Initialsprengstoff" hergestellt werden.

Diese ist sehr reaktiv, so das schon das Eigengewicht von wenigen Gramm ausreicht um den Sprengstoff zum detonieren zu bringen. Damit ist der Sprengstoff auch nicht zu transportieren. Das ist gut für die Terrorabwehr und sollte auch Grund genug sein, für jeden der sein Leben liebt hier keine Experimente durchzuführen.
ja!

Mit dem Ende der Übergangsfrist ist seit dem 2.März 2016 ist nach EU Verordnung 98/2013 der Besitz von Wasserstoffperoxid über 12% für Privatanwender europaweit grundsätzlich verboten.

Wasserstoffperoxid kann nach dieser Verordnung unter strengen Auflagen bis 35% von den einzelnen EU Ländern erlaubt werden. In Österreich ist durch das Artikelgesetz zur Änderung des Chemikaliengesetzes und des Bundeskriminalamt-Gesetzes (BGBl. I Nr. 14/2015) in Verbindung mit der Ausgangsstoffverordnung (BGBl II Nr. 31/2015) die Möglichkeit eines Registrierungssystems geschaffen worden.

In Deutschland gibt es diese Möglichkeit nicht. Da diese Verordnung der Terrorabwehr dient und sehr konsequent angewendet wird kann ich jedem nur empfehlen sich zu 100% daran zu halten. Gewerbliche Anwender mit einem nachgewiesenem Einsatzzweck können das Produkt in Deutschland kaufen, besitzen und anwenden.
Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift - allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist.
Paracelsus (1493-1541)

Grundsätzlich ist Wasserstoffperoxid ist eine weitgehend stabile Flüssigverbindung aus Sauerstoff- und Wasserstoffatomen. Es zerfällt rückstandslos zu Wasser und Sauerstoff/Ozon.

Bei einer höher dosierten H2O2-Lösung 35% und darüber ist es als ätzend und brandfördernd gekennzeichnet. Die konkreten Sicherheits und Gefahrenhinweise für die jeweilige Konzentration sind gesetzlich fest vorgeschrieben. Sie finden diese auf dem Etikett.
Reines Wasserstoffperoxid ist extrem reaktiv und darf unstabilisiert gar nicht transportiert werden. Im Detail heisst das, das sich das Wasserstoffperoxid als 50%ige Mutterlösung in 15 Stunden bei einer Temperatur von 90Grad um weniger als 1% zersetzen darf. Deshalb stellt die Industrie eine meist mit sehr geringen Mengen Phosphorsäure stabilisierte 50 %ige Mutterlösung her. 50% deshalb um zum einen einen sicheren Transport und auf der anderen Seite einen unötigen Transport von Wassser zum Verdünnen zu vermeiden.

Diese Mutterlösung wird für den Verkauf vom Grosshändler mit demineralisiertem Wasser auf die gewünschte Konzentration herabverdünnt. Es bleibt also immer etwas Stabilisator im Produkt zurück. Manche Hersteller geben zusätzlich noch Stabilisatoren, quasi als Konservierungsmittel hinzu.

Wir, von purux, machen das, wie viele andere nicht. Deshalb wird unser Wasserstoffperoxid mit der für diesen Fall vorgesehenen Herstellerangabe "ohne zusätzlichen Stabilisator" deklariert. Auch, wenn das mit Blick auf das Ausgangsprodukt als nicht korrekt erscheinen mag.

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle gerne noch einige Fakten zum Element Phosphor mit auf den Weg geben. Der Stoff ist ähnlich wie Calcium wichtig für den Knochenaufbau.

Die empfohlene Tagesdosis liegt bei einem Erwachsenen bei 700 mg, bei Jugendlichen viel höher. Die vorliegende Analyse von purux Wasserstoffperoxid zeigt, dass neben geringsten Mengen von Natrium (wie in Kochsalz) und Silizium auch Phosphor enthalten ist. Konkret sind dies 5,39 mg pro kg oder umgerechnet 0,539 mg pro 100 g. Wir haben eine aktuelle Analyse in Auftrag gegeben, siehe Anhang PDF. Daraus ergibt sich das bis auf geringste Mengen Natrium ( wie in Kochsalz ), Silicium ( Staub? ) auch Phosphor in geringsten Mengen enthalten ist, konkret 0,539mg pro 100gr ( siehe Tabelle unten)

Im Abschnitt Zertifikate finden Sie eine Analyse von purux Wasserstoffperoxid. Der Phosphrsäureanteil ist weniger als ein Hunderstel wie in in Hollunderbeeren.

Eine Übersicht über den Gehalt von Phosphor in Lebensmitteln zum Vergleich finden Sie hier: http://www.vitalstoff-lexikon.de/…/Phosph…/Lebensmittel.html

Ansonsten sind sämtliche anderen guten wie schlechten Nebenverbindungen unter der Nachweisgrenze. Damit ist zumindest das purux Wasserstoffperoxid extrem rein. Gedanken über zuviel Phosphorsäuren oder andere gesundheitsschädliche Substanzen braucht sich also keiner machen
Einige Hersteller deklarieren ihr Wasserstoffperoxid mit dem Zusatz "Food grade", bzw. mit "in Lebensmittelqualität".

Das ist FAKE.

Für Wasserstoffperoxid - unerheblich in welcher Konzentration - gibt es in der EU keine Aufnahme ins Verzeichnis als Lebensmittel Zusatzststoff, gemäß EU Verordnung.

Hersteller dürfen Spezifikationen für bestimmte Anwendungen nur als Kosmetikprodukt unter strengen Auflagen und Tests selbst spezifizieren. Ebenso gibt es Gutachen über die Reinheit und dermatologiesche Tests die wir hier auf der Seite öffentlich für Sie hinterlegt haben.
Kurzantwort: Nein (selbst in höchsten Konzentrationen ist es lt. GHS nicht als krebserregend eingestuft)
Sprich: durch Essen, Trinken auf die Haut bekommen oder Einatmen wirkt es nicht krebserregend.

Ausführliche Antwort:
H2O2 entsteht unter anderem in Zellen als Stoffwechselprodukt. Es zählt hierbei als so genanntes ROS (Reactive Oxygen Species), das heißt es ist ein Sauerstoffhaltiger Stoff, der mit verschiedenen anderen Stoffen leicht reagiert. Zum Schutz der Zelle bildet diese Peroxiredoxine, Proteine zum gezielten Abbau von unter anderem Wasserstoffperoxid. ROS waren lange Zeit im Verdacht krebserregend zu sein. Wurden vor ca. 10 Jahren jedoch als Botenstoff identifiziert. Durch das gezielte Oxidieren mittels Peroxiredoxine von anderen Stoffen werden Informationen im Körper weitergegeben. Tumore produzieren generell mehr Oxidative Botenstoffe, weswegen eine Krebserregende Wirkung nachgesagt wird. H2O2 selbst ist jedoch nicht krebserregend, es tritt nur als Botenstoff von unter anderem Tumorzellen auf, aber auch normalen Zellen